... Bis 11.00 Uhr gaben bereits 29,6 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme ab, wie die Landeswahlleitung bekanntgab. Diese Seite wurde zuletzt am 14. Seit vierzig Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen in Deutschland. in Bund, Kantonen und Gemeinden zusammengenommen.[10]. Das Volk einerseits, und der Landesfürst andererseits. [21] Dafür massgeblich ist die hohe «Dichte» der politischen Beteiligung,[17][18][19][20] Und trotzdem nimmt der Prozentsatz derer, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen, seit den frühen 1980er-Jahren merklich ab. Doch das Recht, wählen zu gehen nimmt lange nicht jeder wahr. Die Wahlbeteiligung bezogen auf alle Personen im Wahlalter betrug somit nur 55,27 %.[4]. Während sie bis in die 1980er Jahre jeweils bei über 90 % gelegen hat, sank sie bis zu der Landtagswahl 2009 auf rund 85 %. ... Warum Italien sich schwer tut, Geld anzunehmen . Die Gründe für diesen allgemein als Wahlmüdigkeit bezeichneten Abwärtstrend sind umstritten. Deutschen Bundestag nur noch 59,5 Prozent aller Wahlberechtigten ab. So stimmten für den 18. Abhängig von der jeweiligen Gebietskörperschaft werden auch jene zu den Wählenden gezählt, die einen leeren Wahlzettel oder einen ungültigen eingelegt haben. Durch das Konkordanzprinzip sind abrupte, grössere Machtwechsel – wie sie in Anfängen der Schweizer Demokratie auch üblich waren – ausgeschlossen. In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Theorien zu Ursachen der Wahlbeteiligung fehlen. Im Jahr 2015 hatte die Beteiligung zum gleichen Zeitpunkt bei 24,2 Prozent gelegen. An Abstimmungen und Wahlen nehmen in der Schweiz im langjährigen Durchschnitt rund 45 Prozent der Stimmberechtigten pro Abstimmung teil,[12][13] was im internationalen Vergleich an sich gering wäre. Das entsprach einer Wahlbeteiligung von knapp 56 Prozent. Und: „Die Wahlbeteiligung in Deutschland wird auf lange Sicht weiter sinken“, sagt die gemeinsame Studie voraus. Viele junge Leute sind dabei. Die Wahlen, ebenfalls auf kommunaler, kantonaler und Bundesebene, finden zusätzlich zu einem der Abstimmungstermine statt, in auch anderswo üblichem Rhythmus der jeweiligen Legislaturperiode (i. d. R. vier Jahre). Die politische Beteiligung in der Schweiz ist aber «massiv höher» – etwa 75 % bis 80 %. März 1990 war die Wahlbeteiligung sehr hoch, fiel dann allerdings zu den ersten Landtagswahlen im Oktober und zur Bundestagswahl im Dezember des Jahres 1990 stark: Wahlbeteiligung bei Nationalratswahlen der ersten Republik ab 1919: Anmerkung: Im Jahr 1919 fand keine Nationalratswahl, sondern eine Wahl der konstituierenden Nationalversammlung statt und steht daher in der Tabelle in Klammer. Mitte der 80er Jahre gaben rund 90 Prozent der Wahlberechtigten bei Bundestagswahlen ihre Stimme ab. : nulos) und die Leeren (esp. Die Motive für die Zurückhaltung haben sich aber durchaus verschoben. 1990 (1994, 1999, 2004) nahm die Wahlbeteiligung beständig ab, 1999 rutschte sie rapide von 60 % auf 45,2 %. Den tiefsten Stand erreichte die Wahlbeteiligung laut Bundeswahlleiter im Jahr 2009 mit nur 70,8 Prozent. Warum, haben Bertelsmann-Stiftung und das Allensbach-Institut ermittelt. Alarmierend ist: Vor allem junge Leute setzen sich bei Wahlen ab. Mitte der 80er Jahre haben rund 90 Prozent der Wahlberechtigten bei Bundestagswahlen ihre Stimme abgegeben. Forscher haben jetzt untersucht, wann das Dilemma begann. Waren 2007 der Nichtwähler der Meinung, dass sie mit ihrer Stimmabgabe sowieso nichts ausrichten können, sind das heute nur noch 45 Prozent in dieser Gruppe. Die Wahlbeteiligung bezogen auf alle Personen im Wahlalter betrug somit nur 55,27 %. Wie in Deutschland und der Schweiz zählen sie mit den gültigen zu den Wahlteilnehmern. Wahlsonntag? Bei Hamburger Bürgerschaftswahl zeichnet sich höhere Wahlbeteiligung ab. Hier finden Sie aktuelle Informationen und Statistiken rund um die weltweite Wahlbeteiligung. In der Stadt St. Gallen in einem Zeitraum von etwa einer halben Legislaturperiode (sieben Abstimmungstermine). Nationalratswahl 2008 - Wahltag, Stichtag, endgültiges Gesamtergebnis. „Zu Beginn der 90er-Jahre hat es einen Bruch gegeben. Geringe Wahlbeteiligung als Problem. Sie befragten 1548 Personen „face-to-face“, also persönlich. Doch was ist mit den fast 30 Prozent, die 2013 insgesamt nicht zur Wahl gegangen sind? In der Schweiz errechnet sich die Stimm- und Wahlbeteiligung, indem man die Anzahl der abgegebenen und eingelegten Stimm- oder Wahlzettel durch die Anzahl der Wahl-/Stimmberechtigten teilt. Um die Menschen wieder zur … Bei der letzten Wahl zum Bundestag vor vier Jahren waren es nur noch 70 Prozent. Für den ganzen Zeitraum einer Legislatur (plus weitere sechs Abstimmungen, 2. Warum die Knochendichte abnimmt – und was dagegen hilft. Um die Menschen wieder zur … Leere oder ungültig gemachte Stimmen fliessen in die Stimm-/Wahlbeteiligung ein. Im «halb-direktdemokratischen» politischen System der Schweiz sind die Stimm- und Wahlberechtigten (der Souverän, das Volk, auf Bundesebene seit 1971 nicht nur Männer →Frauenstimmrecht in der Schweiz) nicht nur berechtigt, ihre Repräsentanten zu wählen (Gemeinde-, Kantons-, National- und Ständeräte, sowie Exekutive), sondern auch über Abstimmungen direkten Einfluss auf die Regierungs- und legislativen Tätigkeiten zu nehmen. Die Knochendichte im Arm und Bein des Menschen nimmt seit Jahrtausenden ab. Die Wahlbeteiligung wurde in der jeweiligen Propaganda als ein Ausdruck der Unterstützung der Bevölkerung für das Regime dargestellt. Nur 31 Prozent glauben hier, dass sie zur Wahl gehen werden. Die Wahlbeteiligung wird in der Regel als das Verhältnis der teilnehmenden Wähler zu der Gesamtzahl aller Wahlberechtigten definiert: Bei dieser Definition ist zu berücksichtigten, dass in einigen Ländern eine Registrierung erforderlich ist, um ins Wählerverzeichnis aufgenommen zu werden. : votos en blanco), die ebenfalls ungültig sind, aufgeführt. Wählen wird seitdem immer weniger als Bürgerpflicht gesehen“, stellt Dräger fest. Die Republikaner lehnten das ab. Weiter, dass rund 25 % der Stimmberechtigten an allen Wahlen und Abstimmungen teilnehmen, 20 % an keinen, und 55 % unregelmässig. Allerdings gilt dies nur, solange die Wahlbeteiligung hoch ist. Bei der letzten Wahl zum Bundestag vor vier Jahren waren es nur noch 70 Prozent. Auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Kommunalebene sinkt die Wahlbeteiligung seit ihrem Höhepunkt in den 1970ern. [14][15][16], Gründlichere, fundiertere politologische Untersuchungen ergeben ein anderes Bild – drei Viertel aller Stimmberechtigten gehen «mehr oder weniger» regelmässig «an die Urne», wie eine Studie der Uni Zürich und des Zentrums für Demokratie Aarau zeigte, die Daten aus den Kantonen Genf und St. Gallen auswertete. Wahlbeteiligung sinkt weiter - Gleichgültigkeit als Ursache, Christian Lindner als Hauptgewinn: Kuriose Aktion der Jungen Liberalen, Maybrit Illner (ZDF): Merkel-Minister warnt Corona-Impfverweigerer vor harter Konsequenz, Maischberger (ARD): Experte macht klar, wie simpel Corona aufzuhalten wäre. Die Wahlbeteiligung gibt den Anteil der Wahlberechtigten wieder, die bei einer Wahl tatsächlich gewählt haben. Ob jemand wählen geht, hänge viel davon ab, wo er wohne, welche Freunde er habe und ob in der Familie über Politik gesprochen werde, ergibt sich aus den Daten. Abhängig von der jeweiligen Gebietskörperschaft werden auch jene zu den Wählenden gezählt, die einen leeren Wahlzettel oder einen ungültigen eingelegt haben. Bürgern, die nicht zur Wahl gehen, droht dann zumeist eine Geldstrafe, was die Wahlbeteiligung hoch ausfallen lässt. In Spanien werden bei Wahlen immer auch die Ungültigen (esp. Allerdings gilt dies nur, solange die Wahlbeteiligung hoch ist. Mit fast 80 Prozent war die Wahlbeteiligung im Wahlkreis 79 Berlin-Steglitz – Zehlendorf am höchsten. sieben Abstimmungen, 2010 bis Anfang 2012, Wahl der konstituierenden Nationalversammlung. Einerseits sagen 68 Prozent der oberen Schicht, dass sie bei der kommenden Bundestagswahl am 22. Bei politischen Wahlen ist sie eine Art der politischen Partizipation. [21] bei der kommenden Bundestagswahl am 22. [4] Das Fürstentum Liechtenstein ist v… [17][18][19][20], Im von Uwe Serdült et al. Die Wahlbeteiligung wird in der Regel als das Verhältnis der teilnehmenden Wähler zu der Gesamtzahl aller Wahlberechtigten definiert: So betrug beispielsweise bei der österreichischen Nationalratswahl 2008 die Anzahl der Wahlberechtigten 6.333.109 Personen, von denen 4.990.952 Personen tatsächlich gewählt haben. Die Wahlbeteiligung nimmt ab. Um die Wahlbeteiligung in Zukunft zu verbessern und wieder mehr Menschen zur Partizipation zu motivieren, sammelte die Bertelsmann Stiftung in ihrem Policy Brief einige Vorschläge, mit denen die Wahlbeteiligung gesteigert werden kann. Wahlbeteiligung bei Nationalratswahlen der zweiten Republik ab 1945: Anmerkung: Die besonders hohen Wahlbeteiligungen von 1945 bis 1986 lassen sich unter anderem dadurch erklären, dass (in einem Teil der Bundesländer) in Österreich bis Anfang der 1990er Wahlpflicht herrschte. In der Öffentlichkeit wird der Begriff meist im Zusammenhang mit politischen Wahlen gebraucht, allerdings kann er auch bezogen auf andere Wahlen benutzt werden. Von den über 45-Jährigen findet das nur die Hälfte. Die Wahlbeteiligung in der Schweiz wird – in denjenigen Untersuchungen, die sie per isolierten Stimm-/Wahlgang betrachten[14][15][16] – als die «niedrigste in einem demokratischen Land» betrachtet. Es ist in diesem Beispiel auch ersichtlich, dass die Zahl der abgegebenen Stimmzettel (Zahl der Wähler) die Summe aus den gültigen (4.887.309) und den ungültigen (103.643) Stimmzetteln ist. In Frankreich ist es üblich, nicht die Wahlbeteiligung anzugeben, sondern Abstentions, also die relative Anzahl der Stimmenthaltungen oder der Nichtwähler, bezogen auf alle (eingetragenen) Wähler. November 2020 um 19:48 Uhr bearbeitet. Die Stimmberechtigten werden jeden dritten Monat «aufgerufen», sich an Volksabstimmungen auf kommunaler, kantonaler und Bundesebene zu beteiligen. Dazu kämen noch die, in der Untersuchung nicht erfassten, Wahlen (auf Bundesebene Nationalrat und Ständerat), womit die gesamte Stimm- und Wahlbeteiligung noch etwas höher ist.[22]. So betrug 2004 in den USA der Anteil der registrierten Wahlberechtigten 79 % der Personen im Wahlalter. Grob gesagt wollten die Demokraten das Abstimmen möglichst einfach machen, um eine hohe Wahlbeteiligung zu erreichen. [2][3] Die Zahl der Wähler ergibt sich somit auch aus der Gesamtzahl der Wahlberechtigten abzüglich der Nichtwähler. Absurd: Gleichzeitig steigt in weiten Kreisen die Zufriedenheit mit der bundesdeutschen Demokratie. Höchste Wahlbeteiligung seit 1908 möglich. Jahrhundert. Aus der hohen Zahl von Nichtwählern und den steigenden Zahlen von ungültigen Stimmen ergibt sich ein großes Stimmenpotenzial. Seit vierzig Jahren sinkt die Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen in Deutschland. September auf jeden Fall zur Urne gehen. „Heute findet die Nicht-Wahl vor allem in den jüngeren Generationen breite gesellschaftliche Akzeptanz“, stellt die Bertelsmann-Stiftung fest. Es gibt in Deutschland keine Mindestwahlbeteiligung, d. h., es gibt keine Mindestzahl an abgegebenen Stimmen, unterhalb derer die Wahl ungültig wäre. Die Auswertung zeigt, dass in diesem Zeitraum 75 % der Stimmberechtigten an mindestens einem von sieben «Urnengängen» (mit mehreren Vorlagen) teilnehmen, welche die Studie erfasste. Q 2014) war die Beteiligung 81,3 % (an einer von fünfzehn Abstimmungen). Als Buße werden sechs[26] Schweizer Franken erhoben.[27]. Bei Landtagswahlen liegt sie in der Regel bei mehr als 50 Prozent, bei Kommunalwahlen über 45 Prozent. In den Jahren 2004 und 2009 lag sie bei 43 % und 43,3 %. Die Wahlbeteiligung gibt den Anteil der Wahlberechtigten wieder, die bei einer Wahl tatsächlich gewählt haben. Insgesamt befinden sich die Wahlbeteiligungen in Deutschland auf höherem Niveau im Vergleich zu anderen Ländern (siehe Japan, USA) – trotz des recht großen Absturzes der Beteiligung bei der Bundestagswahl 2009 im Vergleich zur Wahl im Jahr 2005. So kommt es dazu, dass in solchen Vergleichen die politische Beteiligung in der Schweiz massiv unterschätzt wird. Außerdem seien die politischen Unterschiede zwischen den Parteien immer schwerer erkennbar („Politikverdrossenheit“). Wodurch die Wahlen, im Vergleich zu Ausland – wo Wahlen der Schwerpunkt der politischen Beteiligung sind – an «Brisanz» verlieren. „Wir haben keinen Demokratie- oder Politikverdruss. Bei den Präsidentschaftswahlen schwankt die Wahlbeteiligung nach 1900 zwischen 49 % und 65 %. So betrug 2004 in den USA der Anteil der registrierten Wahlberechtigten 79 % der Personen im Wahlalter. Auch bei der Wahl 2013 ging fast jeder Dritte nicht wählen, wie die Grafik von Statista zeigt. Die Wahlbeteiligung hatte ihren Höhepunkt bei der Bundestagswahl 1972 mit 91,1 Prozent. Was kann getan werden? Obwohl der Rückgang nicht kontinuierlich verläuft, ist der bisherige Trend eindeutig. September, Vor allem junge Leute setzen sich bei Wahlen ab, Sarah Lombardi gewinnt „Masked Singer“ – doch dann folgt die Enttäuschung, Markus Lanz (ZDF): Frau verlässt seine Sendung – jetzt hagelt es Kritik von den Zuschauern, Lidl: Riesen-Diskussion über dieses Weihnachtsangebot – „Lasst uns in Ruhe mit euren blöden Kommentaren“, Sarah Lombardi: Peinlicher Patzer beim „Frühstücksfernsehen“ – sie reagiert eindeutig, Burger King-Kunde bestellt Mega-Menü – die Rechnung sorgt für eine Überraschung. Forscher haben jetzt untersucht, wann das Dilemma begann. In diesem Wahl hätte die kommende Präsidentenwahl die höchste Wahlbeteiligung seit 1908. die in der Schweiz vor allem in Abstimmungen stattfindet (siehe auch oben Stimm- und Wahlbeteiligung). Q 2010 bis 1. Warum die Knochendichte abnimmt – und was dagegen hilft. Denn diese Menschen kommen aus einem politisch interessierten Umfeld. Die Zahl der Möglichkeiten abzustimmen, der «Urnengänge», in der Schweiz ist weltweit einmalig hoch – alle Behördenwahlen und Volksabstimmungen über Verfassungen, Gesetze, Finanzvorlagen, Volksinitiativen, Referenden etc. Obwohl der Rückgang nicht kontinuierlich verläuft, ist der bisherige Trend eindeutig. Nimmt die Wahlbeteiligung flächendeckend ab, verliert jene Beteiligungsform an Bedeutung, die am stärksten die politische Gleichheit der Bürger wahrt. Geringe Wahlbeteiligung als Problem. Dafür sagen 46 Prozent, Privates und Beruf seien ihnen wichtiger. 76 Prozent der unter 30-Jährigen sagen, dass ihre Freunde Verständnis dafür haben, wenn man nicht wählen geht. Um das Ausmaß dieses Phänomens zu verdeutlichen, wird gelegentlich das Bild einer „Partei der Nichtwähler“ herangezogen: Hätten alle Nichtwähler für eine weitere, fiktive Partei gestimmt, wäre diese bei einigen Wahlen stärkste Fraktion im Parlament. Der Kern der Erkenntnis aus dieser Befragung: Es macht sich seit 20 Jahren eine große politische Gleichgültigkeit in Teilen der Bevölkerung breit. untersuchten Zeitraum 2010 bis Anfang 2012 mit damals drei Abstimmungsterminen jährlich – also je drei Termine 2010 und 2011, einer 2012, insgesamt sieben in etwas über eine halbe Legislaturperiode – beteiligten sich in der Stadt St. Gallen (siehe auch Grafik unten) 47 % bis 55 % an einzelnen Abstimmungen, 58 % bis 63 % an einer von zwei, 66 % bis 67 % an einer von drei, 69 % bis 71 % an einer von vier, 71 % bis 73 % an einer von fünf, 74 % an einer von sechs, 75 % an einer von sieben. Die Wahlbeteiligung ist auch deshalb so hoch, weil viele Menschen in diesem Jahr zum ersten Mal zur Wahl gehen. Dabei hat die Abstinenz am Wahltag weniger mit Frust und Protest zu tun. Bei den unfreien Wahlen zum Reichstag in der Zeit des Nationalsozialismus und der Volkskammer in der DDR wurden offiziell signifikant höhere Wahlbeteiligungen ausgewiesen, als dies bei freien Wahlen erreichbar gewesen wäre. Die Normalisierungshypothese verweist auf die historisch und im internationalen Vergleich ungewöhnlich hohe Wahlbeteiligung in den 50er und 60er Jahren in Deutschland und deutet das Sinken als Normalisierung. Heute sind lediglich elf Prozent mit der Demokratie unzufrieden. Bei dieser Definition ist zu berücksichtigten, dass in einigen Ländern eine Registrierung erforderlich ist, um ins Wählerverzeichnis aufgenommen zu werden. 61 Prozent – deutlich mehr als vor sechs Jahren – beklagen zudem, Politik sei oft schwer nachvollziehbar und undurchsichtig. Es gibt auch die Theorie, die sinkende Wahlbeteiligung sei ein Generationeneffekt, d. h., die neu ins Wahlalter eintretenden Jahrgänge würden zu einem geringen Teil wählen gehen.[5][6]. Bertelsmann-Stiftung und das Allensbach-Institut ermittelt. Diese Zufriedenheit ist vor allem im Osten Deutschlands angestiegen. Was kann getan werden? Wahlbeteiligungen bei den Reichstagswahlen im Nationalsozialismus, an denen lediglich eine Partei (NSDAP) zugelassen war: Wahlbeteiligungen bei Volkskammerwahlen der DDR (Beispiele, da sich die Größenordnung nicht veränderte): Aber auch bei den ersten freien Wahlen in der DDR am 18. Volkskammer am 18. Die Gründe dafür werden allgemein in ihrem politischen System gesehen. In der Schweiz betrifft dies den Kanton Schaffhausen. Das Volk selbst kann sowohl direkt-, wie auch indirektdemokratisch in das Politgeschehen eingreifen. Warum haben sie sich der Wahl enthalten? Bei der Präsidentenwahl 2016 stimmten der Wahlkommission (FEC) zufolge rund 137 Millionen Amerikaner ab. März 1990, Ergebnisse der österreichischen Nationalratswahlen von 1919–1930, https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wahlbeteiligung&oldid=205538494, „Creative Commons Attribution/Share Alike“. Mitte der 80er Jahre haben rund 90 Prozent der Wahlberechtigten bei Bundestagswahlen ihre Stimme abgegeben. Die Wahlbeteiligung in der Schweiz sank im 20. Die grössten Verluste waren in den drei Legislaturperioden von 1967 bis 1979 zu beobachten – die Wahlbeteiligung sank von 65,7 % (1967) um mehr als ein viertel auf 48,0 % (1979). Ist da was? Die, die wählen gehen, finden offenbar auch Jahr für Jahr mehr, dass das politische System sie zufrieden stellt – zumal sie deutlich unterscheiden können, wofür die Parteien stehen. Dazu sind vier Abstimmungstermine jährlich vorgesehen. Allerdings berücksichtigen solche Vergleiche nicht, dass in einer Legislaturperiode von (üblicherweise) vier Jahren sechzehn Abstimmungstermine stattfinden, dazu noch zu mehreren Abstimmungsthemen (Vorlagen). Die Landtagswahlen, in denen 25 Volksvertreter bestimmt werden, finden in der Regel alle 4 Jahre statt.